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Ein schöner Herbst

Schon seid einigen Wochen hat sich über Skandinavien ein gigantisches Hochdruckgebiet breit gemacht. Der Herbst könnte nicht schöner sein. Die Tage werden spürbar kürzer und die Nächte erreichen bereits Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Die knapp 10 Stunden Sonne, die wir zur Zeit noch am Tag haben, sorgen tagsüber für ein schönes Herbsterlebnis.

nordlicht1Die kalten, klaren Nächte hingegen bieten ein ganz anderes Naturschauspiel. In einigen Nächten konnten wir starkes Nordlicht beobachten. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die kühle, dunkle Jahreszeit bereits angefangen hat.

Wir haben neulich einen Herbstspaziergang im Naturpark „Julneset“ unternommen. Die Bunkeranlage dort stammt aus dem zweiten Weltkrieg und ist heute staatlich geschützt.

Auf insgesamt 8 km Wanderweg haben wir in der warmen Herbstsonne Ruhe und Entspannung getankt.

Hier kommen die Bilder von unserem herbstlichen Spaziergang :

Inselidylle „Ona“

Nur 35 km von Molde entfernt liegt die kleine Insel „Ona“ vor der Küste Romsdals. Das kleine Eiland ist mit einer Fähre leicht zu erreichen. Für Wohnmobile ist dort kein Platz. Es gibt auch keine Campingplätze. Allerdings findet man dort absolute Ruhe und zahlreiche Fotomotive.

Für viele Menschen gibt „Ona“ dem Besucher das „typische Norwegen Feeling“. Rote Häuser mit weissen Fensterrahmen, Fischernetze an den Anlegestellen, Möwengeschrei, frische Seeluft und ein Leuchtturm.

Stichwort „Leuchtturm“ ist gut, denn den gibt es dort auch. Das bekannte „Ona fyr“ wurde auf der höchsten Stelle der Insel gebaut – dem Onakalven. Der Turm ist aus allen Blickwinkeln vor Ort zu sehen. Mit seinen 14,7 Metern Höhe und seiner roten Farbe ist dieser Turm zum Markenzeichen des Inselreiches in Møre og Romsdal geworden. Übrigens – Der Turm wurde 1866 angefangen zu bauen. Noch während der 2 jährigen Bauphase wurde er das erste Mal am 18.10. 1887 angeschaltet.

So, hier kommen erstmal die Bilder von meinem Ausflug:

Direkt an Ona grenzt die Insel „Husøy“. Die beiden Inseln sind durch eine kleine Brücke verbunden. man sollte aus dem Besuch einen Tagesausflug machen. Auf ca 5km „Strassennetz“ können die beiden Inseln erkundet werden.

Zwischen neueren Häusern, wie, zB. die „Ona Havstuer“ findet man auch alte, traditionsreiche Gebäude in der 30 Seelengemeinde. Die meisten Wohnhäuser sind in Privatbesitz und dienen den Eigentümern als Ferienhaus.

Wie immer, wenn ich von einem Fototripp komme, muss ich feststellen, dass das Ziel eines der schönsten Orte der Region ist 😉 .

Husøya

Am vergangenen Mittwoch habe ich mich auf dem gemacht, um die Inseln vor der Küste der Region zu besuchen. Ona, Husøya, Sandøya, Finnøya und Harøya haben wir uns etwas genauer angeschaut. Das Wetter konnte nicht besser sein. Perfektes Licht und Motive überall. Nach und nach werde ich Bilder von meiner Inseltour bei den Bildern hinterlegen. Heute beginnen wir mit einem Foto von der Insel Husøya.

Fremdgegangen…

Die Region zwischen Geirangerfjord und den Atlantikbrücken ist eine der schönsten Regionen Norwegens, ohne Zweifel. Dennoch haben wir in den letzten Tagen mal geschaut was andere Regionen so zu bieten haben. Jutonheimen, Hardangervidda, Dovrefjell, Rondane und Vikafjell haben wir auf unserer Tour genauer unter die Lupe genommen. Die Kamera ist heißgelaufen und die Speicherkarten sind voll.

Auch wenn Romsdalen zu unserer bevorzugten Region gehört, haben wir festgestellt, dass auch andere Teile des Landes von Schönheit kaum zu übertreffen sind. Aus diesem Grund werden wir in unserem Bilder-Bereich eine neue Kategorie – „Norwegen“ – eingerichtet in der wir nach und nach Bilder hineinstellen die in anderen Regionen gemacht wurden.

Das erste Bild haben wir bereits in der neuen Kategorie „Norwegen“ hinterlegt.

 

Autofriedhof

Der Spruch „Ruhe in Frieden“ kam mir als erster Gedanke in den Kopf als ich heute Vormittag einen unheimlichen Ort betrat. Ein ganz spezieller Autofriedhof hat seinen Platz in Fræna, nur unweit von der Landschaftsroute „Atlanterhavsvegen“ entfernt, gefunden. Das spezielle an diesem Ort sind die Leichen. Alle dort „geparkten“ Autos stammen von nur einem Hersteller – Ford. Die meisten Fahrzeuge wurden in den 50´er und 60´er Jahren gebaut. Nun rosten sie zwischen Blumen und Gras in aller Stille vor sich hin. Die perfekten Fotomotive…

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